Geographisch gesehen, ist das Cruz de Ferro sicherlich der höchste Punkt auf dem Camino. 1.500 Meter halt. Hier legen die Pilger häufig etwas ab. Angefangen hat das wohl mit aus der Heimat mitgebrachten Steinen (die einen an diesem Ort von der Seele fallen sollten oder auf der großen Sündenwaage eben als Gegengewicht dienen). Auf diese Weise ist im Laufe der Zeit schon ein riesiger Haufen zusammen gekommen. Mittlerweile findet man hier aber alles, was die Menschen bewegt. Heiligenbildchen, Zettelchen mit Wünschen, bunte Bänder, Fußballschals...., Müll eben.
Nichts desto trotz war die Gelegenheit günstig. Die Morgensonne von hinten, der Vollmond links oben neben dem Kreuz und ein netter junger Pole, der bereit war Heldenfotos zu machen.
Ich also rauf auf den Haufen und angefeuert durch die feixende internationale Pilgerschaft zu Posen angestachelt.
Das ganze hat vermutlich fünf Minuten gedauert, da war ich auch schon weiter in Richtung Santiago.
Also ein Höhepunkt in Metern.
Hier eins der wenigen Fotos vom Camino 2015.
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