Was passiert so auf dem Camino? Man läuft und läuft und läuft. .. ja nicht nur. So erfährt man im Gespräch mit anderen, dass der Vater einer Mitläuferin als Schulleiter in Taiwan schon auf Rente ist. Dabei ist der gute alte Herr noch jünger als ich. Scheint dort aber ganz normal zu sein, wenn man !!fünfundzwanzig!! lange Jahre für die gleiche Firma gearbeitet hat.
Was auch immer wieder schön ist, wenn man morgens mit der Sonne im Rücken durch hügelige Getreidefelder wandert. Die verschiedensten Farben von blaugrün, über hellgrün bis dunkelgrün bis zum Gold der reifen Felder springen dich an. Das ganze gesprenkelt mit Punkten von roten Mohn gegen das Himmelsbau, welches den Horizont der Hügelkämme abgrenzt. Dazu die richtige Musik in den Ohren. Man läuft wie in Gemälden.
Dann triffst du eine Frau in deinem Alter, die ihre Firma in Neuseeland verkauft hat und jetzt seit zwei Jahren durch die Welt reist um einen Ort für ihr Haus zu finden.
Ich dachte sechs Wochen Urlaub in einem Stück wären was Außergewöhnliches.
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